Bundesweite Untersuchung zur Struktur und Bekämpfung von Wohnungslosigkeit im Auftrag des BMAS

Im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales führt die GISS eine bundesweite Untersuchung zu Entstehung, Verlauf und Struktur von Wohnungslosigkeit sowie zu ihrer Vermeidung und Behebung durch. Nach über zehn Jahren werden vom September 2017 bis zum Dezember 2018 damit erstmals wieder valide Daten auf Bundesebene erhoben.

Suchtkranke im SGB II – BMG-Untersuchung veröffentlicht

Im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit sowie des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales untersuchte die GISS 2016 gemeinsam mit Partnerinstituten, welche Unterstützungsangebote die Jobcenter suchtkranken Leistungsberechtigten machen. Der Abschlussbericht zu der bundesweiten "Erhebung von Ansätzen guter Praxis zur Integration und Aktivierung suchtkranker Leistungsberechtigter nach dem SGB II" ist nun erschienen und kann auf der Website des BMG heruntergeladen werden. Jutta Henke wird am 22.6. wesentliche Ergebnisse der Studie auch beim 30. Kongress des Fachverbands Sucht e.V. in Heidelberg vorstellen.

Axel Steffen erhält Studienpreis Wohnungspolitik

Bei der Verleihung des Studienpreises Wohnungspolitik auf dem Deutschen Mietertag 2017 wurde GISS-Mitarbeiter Axel Steffen mit einem ersten Platz für seine Masterarbeit über Soziale Wohnraumagenturen in Deutschland ausgezeichnet. Der Studienpreis Wohnungspolitik wird alle zwei Jahre zusammen vom Deutschen Mieterbund (DMB) und dem Institut für Raumplanung der TU Dortmund (IRPUD) vergeben. Zur Masterarbeit.

Die GISS beim Kongress Armut und Gesundheit in Berlin

Mit mehreren Beiträgen sind Volker Busch-Geertsema und Jutta Henke am Kongress "Armut und Gesundheit" beteiligt, der am 16. und 17.3. an der TU Berlin stattfindet: (Kongressprogramm) Jutta Henke stellt am 16.3. die Ergebnisse des BMG-Forschungsprojekts "Erhebung von Ansätzen guter Praxis zur Integration und Aktivierung suchtkranker Leistungsberechtigter nach dem SGB II" vor. Volker Busch-Geertsema und Jutta Henke tragen am 17.3. mit dem Beitrag "Bedarfsgerechte Unterstützungsangebote für wohnungslose Menschen mit psychischen Erkrankungen" zu einem Fachforum mit anschließendem World Café bei.

Wohnungslosigkeit messen

GISS-Mitarbeiter Volker Busch-Geertsema wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden eines Forschungsnetzweks von Fachleuten aus über 25 Ländern zum Thema "Measuring Homelessness in Europe" gewählt, das im November 2016 seine Arbeit für drei Jahre aufgenommen hat. Nähere Informationen (in englischer Sprache)

Flüchtlingszuwanderung in Europa

GISS-Mitarbeiter Volker Busch-Geertsema ist Koautor einer neuen Studie über die Konsequenzen der Flüchtlingszuwanderung auf die Wohnungslosenhilfe in verschiedenen Ländern Europas. Zum Bericht (in englischer Sprache)

Evaluationsbericht zur LWL-Zugangssteuerung zu Hilfen nach §§ 67 ff. SGB XII erschienen

Der GISS-Abschlussbericht zum individuellen Hilfeplanverfahren für die wohnbezogenen Hilfen nach §§ 67 ff. SGB XII in Westfalen-Lippe ist erschienen. Die Studie war im Auftrag des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) zwischen Januar und Juli 2016 durchgeführt worden. Am 9.12.2016 stellten Prof. Dr. Volker Busch-Geertsema und Jutta Henke die Ergebnisse im Landeshaus in Münster vor. Der Bericht ist auf der Seite des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe im Internet abrufbar: Bericht Hilfeplanverfahren § 67 SGB XII

Housing first - neu in Deutschland?

Der Vortrag des GISS-Mitarbeiters Prof. Dr. Volker Busch-Geertsema bei der bundesweiten Fachtagung der Ambulanten Hilfe für Wohnungslose am 28. November 2016 in Berlin kann hier heruntergeladen werden: Vortrag Housing First. Titel: Housing First, was ist neu daran für Deutschland?

Beispiele guter Praxis gesucht!

Im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW erarbeitet die GISS derzeit eine "Praxishilfe" der Wohnungsnotfallhilfen in Nordrhein-Westfalen. Teil einer Materialsammlung sollen transfergeeignete Beispiele guter Praxis sein: Modellprojekte, Verfahrenslösungen, Kooperationsabsprachen.


Hierzu suchen wir Beispiele:

  • Muster für die schriftliche Kontaktaufnahme mit (schwer erreichbaren) Mietschuldnern
  • Beispiele der Nutzung sozialer Medien für Ansprache, Kontakt oder Information
  • Vereinbarungen mit Energieunternehmen zur Prävention
  • Beispiele der Kooperation mit Justizvollzugsbehörden bei der Wohnungssicherung oder der Kooperation mit Kliniken bei der Entlassung wohnungsloser Menschen
  • Gute Praxis zur Durchführung des § 22 (8) SGB II (Mietschuldenübernahme durch Jobcenter)
  • Maßnahmen zur Vermittlung von Bewohner/innen aus Notunterkünften in Wohnraum
  • Beispiele sozialarbeiterischer Unterstützung in Obdachlosenunterkünften
  • Beispiele für Wohnprojekte, soziale Baumaßnahmen für Wohnungslose, Soziale Wohnraumagenturen (Anmietung/Weitervermietung), Wohnungsversorgungskonzepte, die Wohnungslose berücksichtigen
  • Beispiele der Ansprache junger Erwachsener oder für Angebote in Kooperation mit der Jugendhilfe nach SGB VIII
  • Kooperationsabsprachen zwischen den Hilfen nach §§ 67 ff. SGB XII und Jugendhilfe oder Eingliederungshilfe
  • Versorgung/Kooperation bei der Versorgung psychisch kranker Wohnungsloser (z.B. Beteiligung Gemeindepsychiatrie)
  • … und für alles, was aus Ihrer Sicht gute Praxis der Wohnungsnotfallhilfe ausmacht!

Wir freuen uns über Ihre Hinweise per Mail an jh@giss-ev.de.

Peer Review zu Belgien

GISS-Mitarbeiter Professor Dr. Volker Busch-Geertsema hat als Independent expert eine Peer Review zu Housing First in Belgien durchgeführt. Mehr hier ...

Peer Review HABITACT

GISS-Mitarbeiter Professor Dr. Volker Busch-Geertsema hat als unabhängiger Experte für eine Peer Review des europäischen Städtenetzwerks HABITACT zur Wohnungslosenpolitik in Barcelona ein „Discussion Paper" erarbeitet. Es ist unter  verfügbar.