Aktuelle Projekte

"Abbau der öffentlichen Unterbringung" – wissenschaftliche Begleitung und Evaluation der Umsetzung eines Konzeptes zur Versorgung wohnungsloser Haushalte in Hamburg
 
 
Bundesweite Untersuchung zu Entstehung, Verlauf und Struktur von Wohnungslosigkeit und zu Strategien ihrer Vermeidung und Behebung
 
Implementierung einer Steuerungsstrategie im Rahmen des Kommunalen Integrationskonzeptes Oberhausen
 
Erarbeitung einer Praxishilfe zum Aufbau und zur Weiterentwicklung der öffentlich und freiverbandlich organisierten Hilfe zur Vermeidung und Behebung von Wohnungslosigkeit in Nordrhein-Westfalen
 
"Hilfen in Wohnungsnotfällen" -Begleitung und Moderation der Koordinierungsgruppe und verschiedener Module des Aktionsprogramms des Landes Nordrhein-Westfalen
 
Fachstandard für Adoption
 
Wissenschaftliche Begleitung des Projektes "Präventive Hilfen zur Vermeidung von Wohnungslosigkeit" im Oberbergischen Kreis
 
Weiterentwicklung der Wohnungslosenhilfe nach §§ 67 ff. SGB XII im Zuständigkeitsbereich des überörtlichen Kostenträgers in Rheinland-Pfalz
 
Evaluation von Modellen zum dezentralen stationären Wohnen für Personen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten nach §§ 67 ff. SGB XII in Rheinland-Pfalz
 
Forschungsprojekt zur Adoption
files/giss/upload/Bilder/Ordner_20px_RGB.jpg Dialogforum Pflegekinderhilfe
 
files/giss/upload/Bilder/Ordner_20px_RGB.jpg Wissenschaftliche Begleitung der Evaluation des Projektes „Predictive Policing“
 
 
files/giss/upload/Bilder/Ordner_20px_RGB.jpg Externe Evaluation der Hilfen zur Erziehung im Landkreis Osnabrück

 

 

 

 

Titel
Abbau der öffentlichen Unterbringung - wissenschaftliche Begleitung und Evaluation der Umsetzung eines Konzeptes zur Versorgung wohnungsloser Haushalte in Hamburg

Auftraggeber
Neue Wohnung gGmbH - Benno und Inge Behrens-Stiftung, Hamburg

Laufzeit
April 2017 bis März 2020

Gegenstand
Gemeinsam mit einem Hamburger Wohnungsunternehmen sowie mit Unterstützung der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) wird von der Neuen Wohnung gGmbH das Ziel verfolgt, die Versorgung wohnungsloser Menschen mit Normalwohnraum zu verbessern. Dabei sollen über ein zwischen den Beteiligten verabredetes Ablaufverfahren wohnungslose Haushalte aus den trägereigenen Notunterkünften in regulären Wohnraum mit begleitenden sozialen Hilfen vermittelt und begleitet werden. Die Aufenthaltsdauer in Notunterkünften soll reduziert und die Nachhaltigkeit der Wohnraumintegration verstärkt werden. Das Vorhaben wird über einen Zeitraum von drei Jahren wissenschaftlich begleitet und ausgewertet.

Titel
Erstellung einer Literaturstudie zu Strategien der sozialräumlichen Integration von Wohnungslosen und ihrer Wirksamkeit

Auftraggeber
Forschungsinstitut für gesellschaftliche Weiterentwicklung

Laufzeit
August 2017 bis Januar 2018

Gegenstand
Ziel der Literaturstudie ist es, verschiedene Strategien der Wohnraumakquise und Wohnungsversorgung für wohnungslose Menschen zu identifizieren und hinsichtlich ihrer Wirksamkeit zu analysieren. Dafür werden vorhandene Studien aus dem nationalen wie internationalen Kontext bezüglich empirisch gesicherter Aussagen zur Wirkung der unterschiedlichen Handlungsansätze hin untersucht und systematisiert. Wenn möglich, sollen auch Handlungsanforderungen für die Akteure des Wohnungsnotfallsystems formuliert werden.

Titel
Bundesweite Untersuchung zu Entstehung, Verlauf und Struktur von Wohnungslosigkeit und zu Strategien ihrer Vermeidung und Behebung

Auftraggeber
Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Laufzeit
September 2017 bis Dezember 2018

Gegenstand
Aufgrund der unzureichenden Datenlage zum Umfang, zur Struktur und zu Strategien der Vermeidung und Bekämpfung von Wohnungslosigkeit im Bundesgebiet Deutschland, die auf veraltete bundesweite Untersuchungen zurückzuführen sind, soll nach über zehn Jahren wieder ein empirisch abgesicherter und aktueller Überblick über die Struktur der Wohnungsnotfallproblematik und die dominierenden Ansätze zu deren Vermeidung und Behebung erstellt werden.

Titel
Implementierung einer Steuerungsstrategie im Rahmen des Kommunalen Integrationskonzeptes Oberhausen

Auftraggeber
Stadt Oberhausen

Laufzeit
Juni 2017 bis April 2018

Gegenstand
Entwicklung einer Strategie zur Steuerung der kommunalen Integrationsprozesse in der Stadt Oberhausen mit der Festlegung auf klare und überprüfbare Zielsetzungen sowie der Erarbeitung konkreter Maßnahmen und Projekte unter der besonderen Berücksichtigung der strukturellen, sozialen, kulturellen und identifikationsstiftenden Integrationsdimensionen.

Titel
Erarbeitung einer Praxishilfe zum Aufbau und zur Weiterentwicklung der öffentlich und freiverbandlich organisierten Hilfe zur Vermeidung und Behebung von Wohnungslosigkeit in Nordrhein-Westfalen

Auftraggeber
Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAIS NRW)

Laufzeit
September 2016 bis Dezember 2017

Gegenstand
Im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen erstellt die GISS e.V. eine „Praxishilfe zum Aufbau und zur Weiterentwicklung der öffentlich und freiverbandlich organisierten Hilfe zur Vermeidung und Behebung von Wohnungslosigkeit in Nordrhein-Westfalen“. Mit der geplanten Handreichung will das MAIS öffentliche und freiverbandliche Träger dabei unterstützen, präventiv ausgerichtete Konzepte ihrer Wohnungsnotfallhilfen zu entwickeln und umzusetzen. Neben der Darstellung der konzeptionellen Grundlagen wird diese Praxishilfe eine Vielzahl transfergeeigneter Mustervereinbarungen, Verfahrensbeschreibungen und Informationsmaterialien sowie vielversprechende und nachahmenswerte Beispiele guter Praxis enthalten.

Titel "Hilfen in Wohnungsnotfällen" - Begleitung und Moderation der Koordinierungsgruppe und verschiedener Module des Aktionsprogramms des Landes Nordrhein-Westfalen

Auftraggeber
Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales (MAIS) des Landes Nordrhein-Westfalen

Laufzeit
Oktober 2009 bis November 2017

Gegenstand
Das neu aufgelegte Landesprogramm "Hilfen in Wohnungsnotfällen" des MAIS wird von einer Expertengruppe begleitet, deren Beratung, Moderation und Koordination von der GISS durchgeführt wird.

Titel
Fachstandard für Adoption

Auftraggeber
Jugendamt der Stadt Oberhausen

Laufzeit
Oktober 2016 bis November 2017

Gegenstand
Weiterentwicklung des Fachstandards „Adoption“ im Jugendamt der Stadt Oberhausen und Eingliederung des Standards in die vorhandenen Kernprozesse des Jugendamtes.

Titel
Wissenschaftliche Begleitung des Projektes "Präventive Hilfen zur Vermeidung von Wohnungslosigkeit im Oberbergischen Kreis" als ergänzendes Modul zum integrierten Gesamthilfesystem der Wohnhilfen Oberberg der Diakonie Michaelshoven

Auftraggeber
Diakonie Michaelshoven

Laufzeit
Juli 2016 bis September 2018

Gegenstand
Das Projekt baut auf der Neuorganisation der Hilfen in Wohnungsnotfällen der Wohnhilfen Oberberg der Diakonie Michaelshoven auf. Zwischen 2012 und 2015 wurden wesentliche Gegenstände eines integrierten Gesamthilfesystems für Menschen in Wohnungsnotlagen entwickelt und umgesetzt (ausdifferenziert, bedarfsgerecht, sozialraumorientiert, ergebnisorient, kooperativ). Mit dem aktuellen Projekt werden die präventiven Hilfen für von Wohnungslosigkeit bedrohte Haushalte in das Gesamthilfesystem integriert. Der freie Träger übernimmt im gesamten Oberbergischen Kreis in enger Kooperation mit den kreisangehörigen Kommunen, dem Jobcenter, dem Kreis, Amtsgerichten und Gerichtsvollziehern die Aufgabe der Prävention von Wohnungsverlusten. Das Projekt wird vom Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Titel
Weiterentwicklung der Wohnungslosenhilfe nach §§67 ff. SGB XII im Zuständigkeitsbereich des überörtlichen Kostenträgers in Rheinland-Pfalz

Auftraggeber
Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung Rheinland-Pfalz

Laufzeit
Februar 2017 bis Dezember 2017

Gegenstand
Gemeinsam mit den Trägern der Wohnungslosenhilfe und dem überörtlichen Kostenträger soll die Wohnungslosenhilfe nach §§67 ff. SGB XII unter Berücksichtigung von Praxisbeispielen und Erfahrungen aus anderen Bundesländern und Mitgliedsstaaten der Europäischen Union weiterentwickelt werden. Orts- und fallunabhängige Strukturen im gesamten Bundesland sollen identifiziert sowie einheitliche Standards und Leitlinien der Wohnungslosenhilfe erarbeitet werden.

Titel
Evaluation von Modellen zum dezentralen stationären Wohnen für Personen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten nach § 67 SGB XII in Rheinland-Pfalz

Auftraggeber
Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz

Laufzeit
April 2016 bis Dezember 2018

Gegenstand
Es wird ein Modellvorhaben evaluiert, bei dem in drei Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe nach §§ 67 ff. SGB XII insgesamt zwölf Plätze im dezentralen stationären Wohnen für wohnungslose junge Menschen und Frauen eingerichtet wurden. Effektivität, Nachhaltigkeit und Kosten der Hilfen bei den neu eingerichteten Plätzen werden mit denen der traditionellen stationären Hilfe verglichen.

Titel
Forschungsprojekt zur Adoption

Auftraggeber
Deutsches Jugendinstitut (DJI)

Laufzeit
November 2015 bis Dezember 2017

Gegenstand
Im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) führt das Deutsche Jugendinstitut das Projekt „Expertise- und Forschungszentrum Adoption“ (EFZA) durch mit dem Ziel, die Adoption in Deutschland zu untersuchen und Verbesserungsbedarfe zu identifizieren. Im Rahmen des Projektes wird eine bundesweite standardisierte Befragung von Fachkräften der Adoptionsvermittlung durchgeführt, um zu ermitteln, wie die konkrete Praxis der Adoptionsvermittlung in Deutschland ausgestaltet ist. Die GISS ist bezüglich der empirischen Erhebungen Kooperationspartner des DJI bzw. des EFZA.

Titel
Beratungsprojekt zur Überprüfung und Weiterentwicklung der Hilfen für Menschen in Wohnungsnotfällen beim Caritasverband Rheine

Auftraggeber
Caritasverband Rheine

Laufzeit
September 2017 bis August 2018

Gegenstand
Als Träger eines Fachdienstes Wohnungsnotfallhilfen in der Stadt Rheine überprüft der Caritasverband Rheine sein bestehendes Angebot zur Prävention und Bekämpfung von Wohnungslosigkeit. Ziel ist, das Leistungsangebot an aktuelle Entwicklungen und neue Erfordernisse anzupassen.

Titel
Dialogforum Pflegekinderhilfe

Auftraggeber
Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGFH)

Laufzeit
Juni 2015 bis Dezemberl 2017

Gegenstand
Eine Bund-Länder-Kommission ist von der Regierung beauftragt worden, Vorschläge hinsichtlich der zukünftigen qualitativen Entwicklung der Pflegekinderhilfe zu erarbeiten. Um diese Kommission zu unterstützen, wurde von der IGFH eine Expertengruppe eingerichtet, die wiederum die Kommission inhaltlich beraten soll. Ziel ist es, Handlungsschwerpunkte zu identifizieren und diese an die Regierung zwecks Weitentwicklung der Pflegekinderhilfe zu übermitteln. Teil dieser Aufgabe sind Literaturexpertisen, die von unterschiedlichen Instituten erstellt werden.

Titel
Wissenschaftliche Begleitung der Evaluation des Projektes „Predictive Policing“

Auftraggeber
Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen

Laufzeit
Mai 2015 bis März 2018

Gegenstand
Das LKA Nordrhein-Westfalen erwägt die Einführung einer Software zum „Predictive Policing“ — zur vorausschauenden Polizeiarbeit. Diese Einführung soll einer Bewertung unterliegen, die durch die Zentralstelle Evaluation (ZEVA) beim LKA ermittelt wird. Dabei geht es in erster Linie um die Frage nach dem Mehrwert, den dieses Verfahren für die Polizeiarbeit bringt. Diese Evaluation wird hinsichtlich des Designs und des damit verbundenen methodischen Vorgehens durch uns begleitet.

Titel
„Interkulturelle Grundschule“

Auftraggeber
Kommunales Integrationszentrum der Stadt Oberhausen

Laufzeit
Juli 2017 bis September 2017

Gegenstand
Vor wenigen Jahren wurde von einer schul- und trägerübergreifenden Projektgruppe unter Federführung des Büros für Chancengleichheit „Interkulturelle Standards in Grundschulen und in der Offenen Ganztagsschule in Oberhausen“ entwickelt. Im Rahmen einer Workshopreihe soll eine Bestandsaufnahme des Status quo sowie eine Weiterentwicklung der Standards erfolgen, wobei die Aspekte des Monitorings und der Evaluation im Zentrum stehen sollen.

Titel
Externe Evaluation der Hilfen zur Erziehung im Landkreis Osnabrück

Auftraggeber
Fachdienst Jugend des Landkreises Osnabrück

Laufzeit
Januar 2008 bis Dezember 2017

Gegenstand
Einführung einer externen Evaluationsinstanz auf der Basis einer gemeinsamen Entwicklung von Jugendamt und freien Trägern. Die evaluierende Stelle (EJO: Evaluation der Jugendhilfe im Landkreis Osnabrück) ist dem Fachdienst angegliedert, agiert aber gleichwohl von ihm unabhängig. In einem Pilotprojekt wurden Materialien zur Evaluation entwickelt, die den gesamten Hilfeverlauf abdecken und eine Nachhaltigkeitsuntersuchung sechs Monate nach Beendigung der Hilfe vorsehen. Letzteres erfolgt auf der Basis von qualitativen Leitfadeninterviews. Die GISS war an der Entwicklung des Verfahrens in der Pilotphase beteiligt und übernimmt nun die Implementierung und die Qualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der EJO. Die Datenauswertung geschieht durch die GISS.