GISS-Input bei LWL-Wissensreihe GISS-Mitarbeiterin Katharina Brüchmann stellte am 20. März 2026 im Rahmen der LWL-Serie „Wissen kompakt" ausgewählte Daten der zweiten Befragungswelle der Langzeitstudie „Care Leaver Statistics" (CLS) vor. Mit rund 120 Fach- und Leitungskräften der Kinder- und Jugendhilfe erörterte sie die finanzielle Situation von Care Leaver*innen, ihre soziale Unterstützung und ihre Wohnsituation nach der Jugendhilfe. Gemeinsam diskutierten sie die Relevanz der Ergebnisse für die Praxis.Prävention gegen Wohnungsverlust spart Kosten GISS-Geschäftsführerin Jutta Henke eröffnete den Fachtag der Caritasverbände der Diözese und für den Bezirk Limburg e.V. am 25. Februar 2026 mit einem Vortrag zum Thema Wohnungssicherung in Landkreisen. Sie betonte die Bedeutung von trägerübergreifender Kooperation und von kommunalen Frühwarnsystemen, um das Risiko wohnungslos zu werden, bereits im Vorfeld zu minimieren. Mehr zu dieser Veranstaltung...„Leitfaden für die Unterbringung wohnungsloser Menschen“ veröffentlicht Im Auftrag des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen und des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung und unterstützt von Rechtsanwalt Karl-Heinz Ruder und der RegioKontext GmbH erarbeitete ein Team der GISS den heute veröffentlichten „Leitfaden für die Unterbringung wohnungsloser Menschen“.
Als Orientierungshilfe für Personen und Institutionen gedacht, die von Obdachlosigkeit betroffene Menschen unterbringen, befasst er sich mit allen relevanten Praxisfragen rund um die Unterbringung:
Wie sieht eine rechtlich und fachlich überzeugende, adäquate und menschenwürdige Unterbringung obdachloser Menschen aus? Welche Vorgaben lassen sich aus internationalen Verträgen und Konventionen ableiten? Welche Normen setzt das Polizei-, Sicherheits- und Ordnungsrecht? Welche sozialgesetzlichen Leistungen können untergebrachte wohnungslose Menschen und ihre Familien dabei unterstützen, ihre Lage besser zu bewältigen und Wohnungslosigkeit zu überwinden? Wie lässt sich eine bedarfsgerechte und integrationsorientierte Unterbringung für unterschiedliche Zielgruppen erreichen? Welche Besonderheiten sind bei Kälte- und Hilfeschutz zu beachten? Und wie sieht die Schnittstelle zur Wohnungsversorgung aus?
In einem Expertenkreis begleiteten die kommunalen Spitzenverbände, Landesministerien und Kommunen, Wissenschaft, Fachverbände der Wohlfahrtspflege, Expert*innen aus Erfahrung und weitere Akteure aus dem NAP-Prozess die Ausarbeitung. Eine Begleitgruppe, die nur aus Menschen mit Unterbringungserfahrung bestand, verfasste ein kommentierendes Kapitel. Die Empfehlungen in den einzelnen Kapiteln werden durch anschauliche Beispiele guter Praxis unterstützt.
Pressemitteilungen:
Deutsches Institut für Menschenrechte
BAG Wohnungslosenhilfe e.V.
Die Diakonie Deutschland und der Evangelische Bundesfachverband Existenzsicherung und Teilhabe e.V. (EBET)
Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband Gesamtverband e.V.
Caritasverband für die Erzdiözese Freiburg e.V.
Deutscher Vereins für öffentliche und private Fürsorge e. V.
Bahnhofsmission Deutschland e.V.
Meldungen/Links:
Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) gGmbH
Koordination Wohnungslosenhilfe Nord- und Südbayern
die:gemeinde zur Bedeutungs des Leitfadens für kleinere KommunenGISS-Beitrag zu „Kommunalen Wohnungsnotfallhilfen“ erschienen. Im Januar 2026 wurde der Beitrag von Jutta Henke und Volker Busch-Geertsema zum Stichwort „Kommunale Wohnungsnotfallhilfen“ im Handbuch Kommunale Sozialpolitik des Springer-Verlags „online first“ veröffentlicht. Der Beitrag behandelt die vier Handlungsfelder der Wohnungsnotfallhilfen, die Prävention von Wohnungslosigkeit, die Hilfen für aktuell wohnungslose Menschen (Unterbringung, Notversorgung und persönliche Hilfen), die dauerhafte Wohnungsversorgung und als viertes Handlungsfeld die Wohnbegleitung und Hilfen zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten. Der Beitrag zeigt auf, dass die deutschen Kommunen in allen vier Handlungsfeldern über wirkungsvolle Instrumente verfügen und dass sie „auf einer wenig eindeutigen Rechtsgrundlage ein differenziertes Hilfesystem geschaffen“ haben. Um dies nun weiterzuentwickeln und verstärkt zur Überwindung von Wohnungslosigkeit zu nutzen, bedürfe es der Unterstützung der Länder und des Bundes.
Der Beitrag steht unter diesem Link zur Lektüre bereit.
GISS-Input bei LWL-Wissensreihe GISS-Mitarbeiterin Katharina Brüchmann stellte am 20. März 2026 im Rahmen der LWL-Serie „Wissen kompakt" ausgewählte Daten der zweiten Befragungswelle der Langzeitstudie „Care Leaver Statistics" (CLS) vor. Mit rund 120 Fach- und Leitungskräften der Kinder- und Jugendhilfe erörterte sie die finanzielle Situation von Care Leaver*innen, ihre soziale Unterstützung und ihre Wohnsituation nach der Jugendhilfe. Gemeinsam diskutierten sie die Relevanz der Ergebnisse für die Praxis.
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