18.05.2026: Digitale Teilhabe von Menschen in Wohnungsnotlagen – GISS stellt Studienergebnisse vor Zwischen Juli und Dezember 2025 untersuchte die GISS Fragen der digitalen Spaltung und der digitalen Teilhabe bei Nutzer*innen von Angeboten der Wohnungsnotfallhilfen in Nordrhein-Westfalen. 1.026 Menschen beteiligten sich an einer Online-Befragung zum Zugang und zur Nutzung digitaler Technologien – mehr Menschen in Wohnungsnotlagen wurden in Deutschland noch nie auf digitalem Weg erreicht. 21 Menschen erzählten in Einzelinterviews und Fokusgruppen von ihren Teilhabewünschen und -möglichkeiten. Für die Nutzer*innen von Wohnungsnotfallhilfen ist digitale Teilhabe ein[...]
Evaluation der „WG Zuhause“ Vier Jahre lang evaluiert die GISS das innovative Modellprojekt „WG Zuhause“ der Gemeinnützigen Gesellschaft für Paritätische Sozialarbeit mbH Wilhelmshaven (GPS). Die Pflegewohngemeinschaft bietet vier jungen Mieter*innen, die aufgrund einer Beeinträchtigung und ihres besonders herausfordernden Verhaltens auf ständige Assistenz, Beziehungskontinuität und eine reizarme Umgebung angewiesen sind, ein Zuhause. Die partizipative Evaluation will herausfinden, ob in der „WG Zuhause“ neue Teilhabechancen entstehen und wie sich das Leben in der WG von der Versorgung in einer besonderen Wohnform unterscheidet.
Evaluation der Sozialen Wohnraumagentur Köln Als erste Millionenstadt in Deutschland verfügt die Stadt Köln seit August 2025 über eine Soziale Wohnraumagentur zur Versorgung wohnungsloser Menschen mit Wohnraum. In Trägerschaft der Diakonie Michaelshoven soll die Agentur innerhalb von drei Jahren einen möglichst großen Wohnungsbestand aufbauen und vermitteln. Die GISS hat bereits mehrfach den Aufbau entsprechender Organisationen in anderen Städten und Kreisen begleitet und evaluiert das Kölner Projekt über einen Zeitraum von etwa eineinhalb Jahren.„Never Walk Alone” in Bocholt Die GISS evaluiert seit April 2026 das Projekt „Never Walk Alone“ in Bocholt. Das Projekt verfolgt das Ziel, Einsamkeit von Menschen in Wohnungsnotlagen zu begegnen und Integration zu fördern. Dafür werden niedrigschwellige und nachhaltige Angebote für die Zielgruppe entwickelt und etabliert, die einerseits neue Räume zur Begegnung schaffen und andererseits Zugänge in bestehende Strukturen ermöglichen sollen. Die GISS begleitet das dreijährige Vorhaben, um herauszufinden, inwiefern insbesondere die Zielgruppen erreicht werden, die bisher von entsprechenden Angeboten ausgeschlossen waren und unter welchen Bedingungen es die gewünschten Wirkungen entfaltet.
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